Pflegemittel:
Unverzichtbare Hilfen für die Pflege zu Hause
Wir stellen die essentiellen Pflegemittel für die häusliche Pflege vor und informieren Sie über Pflegeprodukte, Zuzahlungen und Bestelloptionen.
Die Pflege zu Hause stellt viele Familien vor große Herausforderungen. Um den Alltag für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu erleichtern, sind Pflegemittel und Pflegehilfsmittel unverzichtbare Helfer. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige über Pflegeprodukte, von der Auswahl der richtigen Pflegehilfen bis hin zu Informationen über die Zuzahlung und die Möglichkeit, Pflegehilfsmittel (zum Verbrauch) kostenlos in Form eines 42-Euro-Pflegehilfsmittel-Paket zu erhalten, wenn ein Pflegegrad vorliegt.
Was sind Pflegemittel und Pflegehilfsmittel?
Liste der Pflegehilfsmittel
Arten von Pflegemitteln für Zuhause
Die Bandbreite der Pflegehilfsmittel ist groß. Zu den gängigsten zählen:
- Hilfsmittel zur Mobilitätsunterstützung (z.B. Rollatoren)
- Technische Hilfsmittel wie Pflegebetten
- Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (z.B. Inkontinenzmaterialien)
Eine detaillierte Pflegehilfsmittel Liste erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse, wie der AOK, Barmer oder DAK.
Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl an Pflegehilfen vor:
Antirutschmatten
Bieten Sicherheit in Bad und Dusche, indem sie das Rutschrisiko minimieren.
Bettgalgen
Ermöglichen es den Pflegebedürftigen, sich im Bett eigenständig aufzurichten und zu positionieren.
Pflegebetten
Speziell konzipierte Betten, die verstellbar sind und so den Komfort und die Pflege erleichtern.
Inkontinenzmaterial
Dazu gehören Windeln, Bettschutzauflagen und spezielle Hautpflegeprodukte, die Hygiene und Komfort bieten.
Hautpflegeprodukte
Cremes und Lotionen, die auf die Bedürfnisse empfindlicher oder belasteter Haut abgestimmt sind.
Greifhilfen
Verlängerte Arme, die es ermöglichen, Gegenstände ohne Bücken aufzuheben oder zu erreichen.
Mobilitätshilfen
Rollatoren und Gehstöcke unterstützen die Fortbewegung und erhöhen die Selbstständigkeit.
Anziehhilfen
Einfache Werkzeuge, die das An- und Ausziehen von Kleidung vereinfachen.
Badewannensitze und -lifter
Sorgen für Sicherheit und Komfort beim Baden und Duschen.
Toilettenhilfen
Dazu zählen erhöhte Toilettenaufsätze und Stützgriffe, die die Nutzung der Toilette erleichtern.
Sturzprotektoren
Spezielle Matten und Bekleidung, die bei einem Sturz vor Verletzungen schützen.
Kommunikationshilfen
Geräte, die es Menschen mit eingeschränkter Sprechfähigkeit ermöglichen, zu kommunizieren.
Medikamentendosierer
Helfen bei der korrekten Einnahme von Medikamenten durch übersichtliche Organisation.
Notrufsysteme
Bieten im Notfall schnelle Kommunikationsmöglichkeiten mit Angehörigen oder einem Notdienst.
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch
Neben dauerhaften Hilfsmitteln gibt es auch Verbrauchsmaterialien. Dazu zählen unter anderem:
- Schutzschürzen
- Desinfektionsmittel
- Einmalhandschuhe
Diese Materialien werden oft monatlich bis zu einem Betrag von 42 Euro von den Pflegekassen übernommen.
Pflegebox kostenlos mit Pflegegrad
Personen mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis zu einem Wert von 42 Euro monatlich. Diese Pflegehilfsmittel können kostenlos bezogen werden und sind eine große Hilfe im Alltag.
Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 42 Euro monatlich
Gestalten Sie Ihre Pflegebox bei unserem Partner Pflegehase ganz nach Ihren Wünschen und lassen Sie sich diese monatlich kostenfrei nach Hause liefern. Falls Sie möchten, können Sie die Produkte sogar jeden Monat unkompliziert austauschen.
Sie werden direkt zur Partnerseite weitergeleitet und können sich dort die Pflegemittelbox zusammenstellen, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Die Abwicklung mit der Krankenkasse übernimmt Pflegehase für Sie. Halten Sie dafür einen Nachweis über Ihre oder die Pflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen bereit. Außerdem müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
Sie haben einen Pflegegrad oder pflegen eine Person mit Pflegegrad
Die Pflege findet zu Hause statt
Checkliste für die Nutzung kostenloser Pflegehilfsmittel
Informieren Sie sich frühzeitig über die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel.
Zögern Sie nicht, bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen und Beratung zu suchen.
Behalten Sie die Aktualisierungen der Pflegehilfsmittel-Listen im Blick.
Info
Bei dem Zuschuss für Pflegehilfsmittel handelt es sich um keine Pauschale. Sie bekommen bis zu 42 Euro erstattet. Wenn Sie aber zum Beispiel Ihre Pflegemittel selbst kaufen und diese nur 20 Euro kosten, werden Ihnen auch nur 20 Euro erstattet.
Was beinhaltet das Pflegepaket?
Pflegepakete sind eine wesentliche Unterstützung im Alltag von Pflegebedürftigen und deren Pflegenden. Sie bieten eine monatliche Versorgung mit den nötigsten Hilfsmitteln. Hier ein Einblick, was Sie typischerweise erwarten können:
- Saugende Bettschutzeinlagen: Diese Einwegunterlagen schützen die Bettwäsche und Matratze vor Feuchtigkeit.
- Einmalhandschuhe aus Vinyl: Sie bieten Schutz für Pflegende und Pflegebedürftige und sind unerlässlich für die Hygiene.
- Händedesinfektionsmittel: Zur Vermeidung von Keimübertragungen ist dieses Mittel unverzichtbar.
- Flächendesinfektionsmittel: Damit lassen sich Oberflächen schnell und effektiv reinigen.
- Schutzschürzen: Sie bieten zusätzlichen Schutz für die Kleidung der Pflegenden.
- Mundschutz: Dieser trägt zur Verhinderung von Krankheitsübertragungen bei.
- Fingerlinge: Sie werden für speziellere Pflegeaufgaben genutzt.
Wer hat Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel?
Wenn Sie zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft von einem Angehörigen oder einem professionellen Pflegedienst gepflegt werden und in die Pflegegrade 1 bis 5 eingestuft sind, haben Sie Anspruch auf bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von 42 Euro pro Monat. Diese können Sie rezept- und kostenfrei erhalten.
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer zuständigen Pflegekasse einzureichen. Dieser gesetzliche Anspruch ist im XI. Sozialgesetzbuch (§ 40, Absatz 2) geregelt und soll sicherstellen, dass Sie die notwendigen Hilfsmittel zur Unterstützung Ihrer Pflege erhalten, ohne dafür zusätzliche Kosten tragen zu müssen.
Wie beantrage ich Pflegehilfsmittel?
ZUSATZ-TIPP
Sichern Sie sich weitere Zuschüsse bei vorliegender Pflegestufe
Liegt eine Pflegebedürftigkeit vor, gibt es für Pflegemittel einen staatlichen Erstattungs-Anspruch. Sichern Sie sich daher die aktuelle Förderung und profitieren Sie von weiteren nützlichen Hilfsmitteln wie zum Beispiel einem Treppenlift und weiteren: